|
|
 |
 |
Fluntermer Neujahrs-Notizen auf das Jahr 2025
|
Die Gemeinde Fluntern wird mit Gasbeleuchtung versorgt vor 150 JahrenVor 150 Jahren berichtet die «Zürcherische Freitagszeitung» in der Ausgabe No 2 den 8. Januar 1875, dass die Gemeinde Fluntern neu mit Gasbeleuchtung versorgt ist. Quasi als Rechtfertigung für diese moderne Errungsnschaft wird in Erinnerung gerufen, dass Fluntern, besonders der Gemeindeteil «Platte», das «Quartier latin» Zürichs, das Studenten- und Hochschulquartier sei. Der Durchbruch der Elektrizität folgt in den 1890er Jahren; so löst die elektrische Strassenbahn das Rösslitram ab, in Fluntern rollt die «Zentrale Zürichbergbahn» ab 1895. «Zürcherische Freitagszeitung», Ausgabe No 2 den 8. Januar 1875, Seite 2 |
Sorell Hotel Zürichberg eröffnet als «Volks- und Kurhaus»vor 125 JahrenVor 125 Jahren berichtet das selbe Blatt, die «Zürcherische Freitagszeitung», dass 1900 «das alkoholfreie Volks- und Kurhaus auf dem Zürichberg eröffnet worden» sei. Den Kurgästen werde «ein gastlicher Empfang vom Frauenverein für Mäßigkeit und Volkswohl, dem Gründer und Eigentümer des Hauses bereitet». Eines der Leitbilder lautet «Der Genius der neuen Zeit, was fordert er? Enthaltsamkeit». «Der Frauenverein denkt sich das Restaurant des Kurhauses hauptsächlich als Ausflugsziel für Familien, mit Stadt und See und Alpenkranz, ein entzückendes Bild, 640 m über Meer, infolge seiner oft nebelfreien Lage». Das Kurhaus werde «erholungsbedürftigen Gelehrten», aber auch «Studenten, welche emsiger Arbeit in ruhiger Umgebung obliegen wollen und Kaufleuten ein gerne aufgesuchter Aufenthaltsort werden». Original-Artikel in ‹Zürcherische Freitagszeitung No 44, den 2. November 1900› (pdf, 2. Seite). Portraits der Mitgründerin Susanna Orelli-Rinderknecht: «Fluntern.Frauen» Augenöffner 09/2019 ( >) und in «Zürich in 100 Geschichten» (NZZ Libro, 2023; >). Postkarte von 1902, mit dem neuen «Volks- und Kurhaus Zürichberg». Sammlung Ralph Kühne, Zürich-Fluntern |
Wie die ‹rührige Zunft Fluntern› 1905 ...
vor 120 Jahren: Fluntern wollte 1905 endlich eine direkte Tram-Verbindung zum Hauptbahnhof!
 |
Die «Zürcher Wochen-Chronik» vom 15. April 1905, in der Ausgabe nach dem Sechseläuten: «— Einen sinnreich arrangierten, Herz und Auge erfreuenden kostümierten Umzug hat am Sechseläuten-Nachmittag die allzeit rührige Zunft Fluntern, an deren Spitze Hr. Dr. Albert Sieber steht, zur Feier ihres zehnten Wiegenfestes veranstaltet. [...] In eleganten Kutschen rückten die Zunftväter auf den Plan; unter ihnen sahen wir den wackeren Hrn. alt Gemeindepräsidenten Sieber. [...] Den Schluß des Zuges bildete eine urkomische und zugleich wirkungsvolle Darbietung: zu köstlich, um es mit Worten zu beschreiben, pustete und ächzte der elektrische Tram „Leonhardsplatz-Allmend Fluntern" den Berg hinauf. Möge er bald kommen, dieser Tram, der nicht nur dem Quartier Fluntern, sondern der ganzen Stadt von großem Nutzen wäre!» -------- Von diesem originellen Tram-Promotion-Wagen der Zunft Fluntern liegt uns leider keine Photographie vor. Alles zur Tramgeschichte von Fluntern: die Ausstellung von 2022/2023 und viele Abbildungen >> |
Restaurant «Neu-Klösterli» eröffnet (beim Zoo-Eingang)vor 100 JahrenVor 100 Jahren teilen die Neuen Zürcher Nachrichten 1925 mit: «An der Zürichbergstraße 231, fünf Minuten hinter der Tramstation Fluntern, erhebt sich seit kurzem ein stattlicher Neubau, das Heim des neuen Klösterli. Damit hat der Besitzer, Herr Städeli-Meier, dem Flunterner Quartier und den vielen Zürichberqgästen eine Erholungsstätte geöffnet. [...] ein Werk des Architekten Rud. Steiner in Zürich.» Die Allmend wird also touristisch erschlossen, seit 1924 fährt das Tram bis zur heutigen Endstation, der Zoologische Garten Zürich wird 1929 eröffnet. Eine Attraktion im Garten des Restaurants wurde der Pelikan-Brunnen, der allerdings der Neugestaltung von Enzo Enea anfangs der 2010er Jahre für die dieci-Betreiber weichen musste. Im April 2015 übernahm das Gebrüderpaar Giorgio und Pasquale Angelini das ‹dieci›. Die Sonnenuhr im Giebelfeld ist eine von sechs Sonnenuhren in Fluntern (siehe die Augenöffner-Bildrätsel ‹Schtärne föifi!› >>. – Per Januar 2025 führt der Zoo Zürich das Restaurant als ‹Zoo Caffè & Ristorante› weiter. Die ‹Augenöffner›- Vignette zur Fluntermer Allmend mit den 3 (!) Klösterli-Restaurants, dem ehemaligen Schiessplatz, dem früheren Restaurant Morgensonne und dem Zoo-Bauplatz lesen Sie hier. Restaurant «Neu-Klösterli» auf einer Postkarte von 1952, Sammlung Ralph Kühne Luftaufnahme von Walter Mittelholzer 1932: Das Restaurant an der Zürichbergstrasse 231 Ecke Klosterweg; oben der Schiessplatz Allmend Fluntern, unten die neuen Zoo-Bauten (Eröffnung 1929). ETH-Bibliothek Der Pelikan-Brunnen im Garten des Restaurants. Postkarte Sammlung Ralph Kühne Als «NeuKlösterli», im Angebot «Spezialitäten: Frische Süsswasserfische, Innereien, Krusten- und Schalentiere aus dem Vivier». Sammlung Käser. – Zum Vergrössern klicken. Das Restaurant ‹Neu-Klösterli›. Baugeschichtliches Archiv Stadt Zürich BAZ ‹dieci allo zoo›. Die Sonnenuhr im Giebelfeld der Hauptfassade |
|
 |
Umgezogen? Neue E-Mail-Adresse?Halten Sie uns auf dem Laufenden und benutzen Sie das folgende Mutationsformular Danke!
Online-MarktplatzEigenes Inserat publizieren Protokoll der GV 2017Das Protokoll der GV 2017 des QV Fluntern steht Ihnen zum Download zur VerfĂĽgung.
Alle offiziellen Dokumente zum Download finden Sie hier
«Fluntern erzählt»Unsere PartnerseiteWas war, wie es war und wie es heute ist in Fluntern – über das Werden und den Wandel des Quartiers berichtet das elektronische Bilder- und Lesebuch "Fluntern erzählt". Anschaulich und mit vielen Bildern.
 Möchten Sie das Projekt unterstützen? – Martin Kreutzberg, Hochstr. 99, 8044 Zürich, IBAN: CH04 0070 0110 0015 5923 2, Kt.Nr.: 80-151-4
Lust auf Bücher?Lesekreis Zürich Fluntern Lust auf Bücher? Lust aufs Lesen? Machen Sie mit beim Lesekreis Fluntern. mehr »
Weitere AktivitätenDie Veranstaltungen der Clübli-Frauen,der Wähenzmittag und die Galerie art station mehr »
|